Archive for the ‘Finance’ Category

Suche nach einen neuen Prepaidtarif

31. Januar 2010

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Auf der Suche nach einem neuen Prepaidtraif, habe ich mich einige dieser Prepaid-Discounter angeschaut. Leider musste ich feststellen, dass fast ausschließlich das E-Netz von O2 und E-Plus genutzt wird. Nach längerer Recherche bin ich dann auf Simply von der simply Communication GmbH gestoßen. Simply verwendet das D-Netz, wie mein bisheriger Provider T-Mobile. Man mag es kaum glauben, aber in ländlichen Gegenden ist sogar noch in 2010 der Empfang im E-Netz sehr schlecht oder oft gar nicht möglich.

Welche Tarife gibt es?

Bei Simply gibt es nur 2 Tarife zur Auswahl. Das macht die Sache natürlich um einiges einfacher. Die Tarife mit ihren Zielgruppen sind:

  • Simply Easy: einheitlich günstige Gesprächsgebühren in alle Netze, SMS sind etwas teurer
  • Simply Partner: günstigere Gesprächsgebühren innerhalb von Simply, etwas höhere Gesprächsgebühren in alle anderen Netze, günstigere SMS

Man muss selbst wissen, welcher Tarif zu einem passt. Möchte man mehrere SIM-Karten für die ganze Familie bestellen, kommt man mit dem Simply Partner Tarif meist günstiger weg. Optional kann man diesem Tarif eine Partner-Flatrate für nur knapp 4 Euro hinzu buchen. Damit sind die Gespräche zu den anderen Simply-Karten kostenlos.

Welche Zahlungsarten stehen zur Verfügung?

Auch hier gibt es nur 2 Möglichkeiten. Ich empfehle die Zahlungsart „Prepaid“, da so eine bessere Kostenkontrolle möglich ist. Selbst bei dieser Auswahl entfällt das lästige Kaufen von Prapidkarten im Laden!

  • Prepaid: per Lastschrift, automatische Aufladung möglich
  • Postpaid: per Rechnung zahlen, keine Aufladung nötig

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Handy: Um die SIM-Karte nutzen zu können, muss das Handy SIM-Lock frei sein. In der Regel sind Handys aus Verträgen davon nicht betroffen. Handys die in einem Prepaidpaket (XtraPac, CallYa etc.) gekauft wurden haben allerdings diese Sperre. Nach 24 Monaten kann diese Sperre durch den Provider aufgehoben und eine solche Karte verwendet weden.
  • Bestellung: Für die Bestellung wird ein Internetanschluss und eine E-Mail Adresse benötigt. Wie auch beim Kauf im Laden, wird ein Personalausweis benötigt.
  • Verwaltung: Die komplette Verwaltung dieser SIM-Karte wird in der „Servicewelt“ online durchgeführt. Dort kann man Optionen aktivieren und deaktivieren, einen Tarifwechsel vornehmen, SMS verschicken, Kontakt mit dem Kundenservice aufnehmen, Rechnungen einsehen, das Prepaidkonto aufladen, usw.

Taugt Simply wirklich etwas?

Ich nutze Simply schon einige Monate und bin damit sehr zufrieden. Vor allem finde ich die Möglichkeit der „Servicewelt“ klasse. Dort kann man alles unkompliziert einstellen. Früher ging das meist nur über Tastenkombination am Handy. Auch einige Zeitschriften haben Simply getestet. Mehr dazu findest du auf Simply Internetseite.

Was muss ich bei der Bestellung beachten?

Der Bestellprozess ist ähnlich einfach wie bei anderen Shops im Internet. Um meinen Blog finanziell zu unterstützen, verwende bitte unten stehende Grafik für deine Bestellung. Für dich entstehen dabei keinerlei Nachteile.
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Tagesgeldhopping

31. Januar 2010

Tagesgeldhopping ist der geplante Wechsel zwischen verschiedenen Tagesgeldkonten. Damit kann man auch in der Finanzkrise eine relative hohe Rendite erzielen. Wie schon im Artikel Was ist ein Tageldkonto? erwähnt, unterliegen Tagesgeldkonten keiner Kündigungsfrist. Somit lässt sich ein Konto ganz einfach auflösen und zu einer anderen Bank mit höheren Zinsen „hoppen“.

Natürlich lohnt sich dieser, wenn auch kleiner Aufwand, erst dann, wenn man etwas mehr Geld anlegen möchte. Bei 5.000 Euro macht sich ein Zinsunterschied von nur 0,5% p.a. schon mit 25 Euro bemerkbar. Man muss also selbst entscheiden, ob man sich ne Stunde Zeit nimmt und ein Tagesgeldkonto auflöst und bei einer anderen Bank ein neues anlegt. Standardformulare sind hierfür ausreichend.

Mein Tipp: Es ist ratsam nicht benötigte Tagesgeldkonten so bald wie möglich zu kündigen, auch wenn sie nichts Kosten. Somit kann man später, wenn diese Bank wieder eine Aktion am laufen hat, diese als Neukunde in Anspruch nehmen. Bei den meisten Banken zählt man nach etwa 6-12 Monaten wieder als Neukunde.

Bei YouTube konnte ich ein interessantes Video zum Tagesgeldhopping finden. Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, beschreibt jedoch ziemlich gut um was es geht.

Geizhals Wunschliste

30. Januar 2010

Preissuchmaschinen sind schon sehr lange bekannt und für viele Internetnutzer kaum mehr wegzudenken. Eine relativ neue und auch praktische Funktion ist die Wunschliste von Geizhals Preisvergleich. Man kann verschiedene Produkte zu der Wunschliste hinzufügen und dann berechnen lassen, bei welchem Shop die Waren am günstigsten sind. Dabei hat man folgende Vorteile:

  • kürzere Lieferzeiten + niedrigere Versandkosten, da nur eine Lieferung
  • weniger Aufwand (Bezahlung, Retouren, Papierkram …)
  • zentraler Ansprechpartner

Besonders interessant ist diese Wunschliste, wenn man sich selbst einen PC zusammenbauen möchte und die Hardware am günstigsten im Internet beschaffen möchte. Zusätzlich gibt es noch ein paar Funktionen, wie das Ausblenden von Lieferanten, die eine längere Lieferzeit haben. Man kann auch berechnen lassen, ob der Kauf bei mehreren Lieferanten günstiger wäre.

Möchte man die Wunschlisten speichern und im Internet (z.B. Foren) veröffentlichen, sowie weitere Funktionen nutzen, empfiehlt es sich, bei Geizhals anzumelden.

Was ist ein Tagesgeldkonto?

29. Januar 2010

Definition: Ein Tagesgeldkonto ist die moderne Form eines Sparbuchs. Wie der Name schon verrät, ist das Sparguthaben täglich fällig, also auch täglich verfügbar. Somit sind keine Kündigungsfristen etc. einzuhalten. Im Gegensatz zum Sparbuch sind beim Tagesgeldkonto die Zinsen um ein vielfaches höher. Oft gelten für Neukunden besondere Konditionen, die allerdings zeitlich befristet sind. Alternativ werden häufig „Willkommensgeschenke“ in Form von Gutscheinen oder Startguthaben ausgegeben. Die meisten Tagesgeldkonten werden im Internet angeboten und auch von dort aus geführt. Manchmal bekommt man sogar bei derselben Bank als Online-Kunde bessere Konditionen als normale Kunden.

Auswahl: Bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos sollte man immer das Kleingedruckte lesen, damit nicht plötzlich Gebühren für das angeblich kostenlose Tagesgeldkonto gezahlt werden müssen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass ich noch kein deutsches Tagesgeldkonto mit Gebühren gesehen habe, jedoch aber Tagesgeldkonten die in Verbindung mit Depots vermarktet werden. Zudem sollte die Bank Mitglied im deutschen oder einem anderen Einlagensicherungsfond sein. Außerdem sollte nicht nur der Nominalzins, sondern auch der Effektivzins verglichen werden. Je nach Bank findet die Zinsausschüttung monatlich, quartalsweise oder jährlich statt. Diese Informationen können i.d.R. von der Internetseite der jeweiligen Bank abgerufen werden. Weiterhin sind auch die geforderten Mindesteinlagen zu beachten. Bei den Filialbanken sind diese oft mehrere Tausend Euro hoch, bei den Direktbanken oft nur bei  1 Euro.

Vorgehen: Bei der Online-Anmeldung müssen einige persönliche Daten und ein Referenzkonto angegeben werden. Der Zahlungsverkehr funktioniert somit nur zwischen angegebenen Referenzkonto und dem Tagesgeldkonto. Der allgemeine Zahlungsverkehr ist somit nicht vorgesehen! Nach dem Ausfüllen der Online-Formulare bekommt man diese und einen Postident-Code meist als PDF-Datei zum Ausdrucken. Nur die wenigsten Banken schicken einem diese Formulare zu. Anschließend muss der Kontoeröffnungsantrag und ggf. auch der Freistellungsauftrag unterschrieben werden.

Identitätsprüfung: Zur Verhinderung von Geldwäsche sind die Banken dazu verpflichtet, eine Legitimationsprüfung durchzuführen. In der Regel wird diese durch das Postident-Verfahren umgesetzt. Diese Überprüfung wird durch einen Mitarbeiter der Deutschen Post mittels Personalausweis und den von der Bank zur Verfügung gestellten Postident-Code bewerkstelligt. Für den Bankkunden fallen keine Kosten an.

Tipp: Hat man erstmal den Antrag unterschrieben, kann man sich die Versandkosten an die Bank sparen, indem man beim Postident-Verfahren neben dem Postident-Code auch seinen Antrag mit verschicken lässt. In meiner Stamm-Postfiliale gibt es extra Umschläge für diese Postidentgeschichte. Also nicht abwimmeln lassen…

Sicherheit: Je nach Bank werden verschiedene Sicherheitsmechanismen (zum Beispiel TAN, iTAN, mTAN, zusätzliche Sicherheitsabfragen, Referenzkontotest usw.) verwendet. Wie beim normalen Online-Banking bei der Hausbank sollte man auch hier Sicherheitshinweise befolgen und auch aktuelle Software verwenden sowie Sicherheitssoftware auf dem PC installiert haben.

Liveshopping

24. Januar 2010

Mit dem ersten Eintrag in der Kategorie Finance möchte ich euch heute das Liveshopping näher bringen. Beim Liveshopping  oder auch Spotshopping wird nur ein einziges Produkt in einem Onlineshop besonders günstig angeboten. Meist ist das Angebot nur ein paar Tage oder nur wenige Stunden verfügbar. Da nur ein Produkt angeboten wird, können die Händler günstigere Preise im Einkauf erzielen und geben diesen Preisvorteil an den Kunden weiter. Die begrenzte Angebotsdauer soll dem Kunden vor allem zu Spontankäufen animieren.

Mein Tipp: Um beim Online-Shopping  richtig Geld sparen zu können,  lohnt es sich täglich die Live-Shops durchzustöbern und dann bei den gewünschten Produkten zuzuschlagen, denn die dortigen Preise sind oft niedriger als das günstige Angebot in Preissuchmaschinen. Eine gute Übersicht über  verschiedene Live-Shops bieten www.liveshopping-aktuell.de und www.liveshoppingguide.de.